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Die chinesische Medizin kennt Acht Ausserordentliche Gefäße, die man durch Schlüssel- und Verbindungspunkte mit den Zwölf Organmeridianen aktivieren und nutzbar machen kann. Wegen ihrer wunderbaren Wirkungen werden sie auch Wundermeridiane genannt. Sie verhalten sich zu den Zwölf Organen und ihren Meridianen wie die Eltern zu ihren Kindern - die Wundermeridiane speichern das Yin und Yang Qi und verteilen es je nach Bedarf an die Zwölf Organmeridiane. Daher ist der Energiegehalt in den Wundermeridianen die Grundlage von Wohlbefinden und Heilung. Die deutlich wahrnehmbaren Hauptwirkungen der Aktivierung dieses Trios sind: - Man fühlt eine angenehme geistige Leere, da „offene Dateien“ und kreisende Gedankenschleifen geschlossen wurden – dadurch ist man aufnahmebereit für Neues, für neue Impulse von aussen; man hört und sieht besser. - Man fühlt sich wach und fit, man fühlt sich präsent im Hier und Jetzt. - Man fühlt Ausgeglichenheit, Kraft und Energie – oft ist man danach animiert, sich zu bewegen, zu tanzen oder Sport zu treiben. Die Aktivierung dieser Wundermeridiane ist die ideale Vorbereitung auf eine Höchstleistung – auf einen sportlichen Wettkampf, auf eine öffentliche Rede, auf einen Auftritt als Schauspieler, Musiker, Dirigent, vor einer Prüfung, vor einer langen Reise, vor einer nachtschicht, auf eine Situation, bei der man besonderen Belastungen ausgesetzt ist, bei der man sich gut abgrenzen und durchsetzen sollte. Empfohlene Literatur: „Das Heilende Tao“, Achim Eckert, Müller & Steinicke, 12. Aufl., München 2011 Leitung: |